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Beiträge

Auf dieser Seite findet man die Beiträge der Teilnehmer
WILLKOMMEN bei den BEITRÄGEN

Hier sind die gesamten Werke der Teilnehmer aufgeführt.

Viel Spaß beim Lesen! Die Beiträge sind nach Themen unterteilt.

Bienen

Imker in der Nähe

In Meindorf wohnt der Imker Dimitri, den ich besuche, um Informationen über seine Bienen zu bekommen. Er hat vier Bienenstöcke in seinem Garten. Zwei wird er wegbringen, da es sonst zu viele Tiere werden.

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Ganz unten am Boden ist ein Luftschlitz. Da drüber ist der Brutraum, in den die Königin ihre Eier legt. Oben drauf kommt ein Metallgitter, durch das die Königin nicht durchpasst. Auf dieses Metallgitter kommt der Honigraum, in den disie nicht hinein darf, denn sonst würde sie dort Eier legen. Der Deckel schließt den Bienenkorb ab.

 

Die Königin erkennt man daran, dass sie auf dem Rücken eine farbige Markierung hat. Die hat Dimitri selber gemacht. Sie legt jeden Tag 2000 Eier, aus denen nach 21 Tagen ausgewachsene Arbeitsbienen schlüpfen. Wenn eine Königin nicht gut ist oder stirbt, „losen“ die Arbeitsbienen ein Ei aus, aus dem die neue Königin schlüpfen soll. Dieses Ei bekommt besonderes Essen.

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Die Arbeitsbienen leben durchschnittlich 30 bis 40 Tage. Laut Statistik können die Bienen zehn bis 15 Kilogramm Honig produzieren. Unsere Bienen in Meindorf können nur fünf bis sechs Kilogramm Honig an einem Tag produzieren. Die Menge ist abhängig von der Art der Blüten. Bienen stechen übrigens nur zu, wenn sie bedroht werden.

Rauch schreckt Bienen ab. Wenn wir keine Bienen hätten, gäbe es auch kein Obst, da die Bienen den Blütenstaub verteilen und erst dadurch kann das Obst wachsen. Jeder kann den Bienen helfen, indem er einfach bunte Blumen in seinem Garten pflanzt.

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Von Zukunftsreporter Jakob

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Fahrrad oder Auto?

Viele Leute fahren nicht mit dem Fahrrad doch manche Leute wissen das Fahrrad fahren gesünder und besser für die Umwelt ist.

Ich habe einen Mann getroffen. Sein Name ist Bernd Peterman, der hat gesagt das er 40km Marathon läuft und immer wenn es geht mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Dann habe ich Bianca Potulski und René Potulski getroffen. Sie haben mir gesagt das sie mindestens immer 1× die Woche Auto fahren aber im Sommer und die Sonne scheint und es warm ist fahren sie nur noch mit dem Fahrrad doch aber im Winter wie es verständlich ist fahren sie mehr mit dem Auto, weil es kalt und glatt ist.

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Fragen an den Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin

 

Bekommen Sie das Essen gratis?

Die Zukunftsreporter des Workshops zum nachhaltigen Leben des Kinderschutzbundes haben Bürgermeister Max Leitterstorf einen ganzen Haufen Fragen gestellt. Das Stadtoberhaupt hat sich Zeit genommen und sie sorgfältig beantwortet.

 

Zukunftsreporter Arvid: Warum wollten Sie Bürgermeister werden? 

Bürgermeister Dr. Max Leittertstorf: Sankt Augustin möchte ich noch lebenswerter machen. Es ist schon eine schöne Stadt. Und trotzdem sollte da noch einiges angepackt werden. Eines der Themen ist Radfahren. Deshalb bin ich erfreut über eure Fragen.

 

Zukunftsreporter Joao Marcos: Wie gefällt Ihnen der Job und was daran am meisten?  

Es gibt viele schöne, gute Momente und weniger gute Momente. Das ist ja in jedem Job so. Ich freue mich, wenn ich etwas anstoßen kann und sehe, wenn es umgesetzt wird. Da ist zum Beispiel das Thema Corona-Schnelltests. Ein Weg, die Pandemie zu bekämpfen, ist es, möglichst viele Menschen zu testen. Dafür habe ich mich eingesetzt und die Möglichkeiten gibt es jetzt.

 

Zukunftsreporter Joao: Wie fühlt es sich an, Bürgermeister zu sein?

Es ist eine große Verantwortung, die man spürt. Es ist ein gutes Gefühl. Man muss der Verantwortung aber gerecht werden.

 

Zukunftsreporter Fiete: Was haben Sie von dem, mit dem Sie sich beworben haben, was im Wahlkampf wichtig war, schon anpacken können?

 

Ich bringe ein paar Beispiele. Beim Radfahren habe ich sofort nach meiner Wahl mich um Radpendlerrouten gekümmert. Das sind möglichst breite und möglichst kreuzungsfreie Radwege. Die sind wichtig für Leute, die schnell und ohne Auto zur Arbeit oder zur Schule wollen. Das ist ein langwieriger Prozess. Im Rathaus haben wir auf einem Stadtplan aufgezeichnet, wo das möglich ist. Es kristallisiert sich jetzt heraus, wo das möglich sein kann. Ich selbst fahre noch nicht so viel mit dem Rad, das ist eine Schwachstelle bei mir. Ich tue noch nicht, aber das müsste zu schaffen sein, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Ich muss überlegen wie ich das mit meinem Laptop mache.

Beim Umweltschutz werben wir gerade um Baumpaten in der Stadt, das haben wir gerade veröffentlicht. Da kann sich jeder und jede bewerben und sich um eine Baumscheibe, die Erde um den Baum herum, kümmern. Der Bauhof hilft jedem Neuen dabei. Ich selber habe bei mir vor der Haustür eine solche Baumscheibe, da habe ich Wildblumen und Lavendel gepflanzt. Die Veränderung war sofort zu sehen, ganz viele Bienen und Hummeln.

 

Zukunftsreporterin Karolina: Was sind Ihre Schwerpunkte? Und was ist Ihre Schwachstelle?   

Zur Schwachstelle: Der Tag hat nur 24 Stunden. Da kann ich mich nicht intensiv um alle Sachen kümmern. Ich muss Schwerpunkte setzen und Aufgaben abgeben. Die Zeit ist endlich, es lässt sich nicht alles schnell genug umsetzen. Neben Radfahren, Klima- und Umweltschutz ist Geld ein wichtiges Thema. Die Stadt muss verdienen. Zum einen müssen Bürger mehr bezahlen, das ist kurzfristig und belastet die Menschen. Deshalb möchte ich Unternehmen nach Sankt Augustin holen, damit sie hier arbeiten und Steuern bezahlen – Einnahmen für die Stadt.

 

Zukunftsreporter Joao Marcos: Wie schwierig ist es, einen solchen Schwerpunkt umzusetzen und wie lange dauert das? 

Das hängt vom Thema ab. Man hat nur 24 Stunden Zeit um manche Themen umzusetzen, zum Beispiel Corona-Tests. Man muss manchmal Entscheidungen mit dem Landrat besprechen.

 

Zukunftsreporter Jakob: Wann sind Sie das letzte Mal Fahrrad gefahren? 

Im Privaten mache ich gerne Radtouren, mit meinen beiden Kindern, zum letzten Mal im Februar.

 

Zukunftsreporter Jakob: Wollen Sie noch mehr Radwege bauen und Sankt Augustin fahrradfreundlicher machen?

Ich möchte einen Radweg bauen, eben die Radpendlerroute. Außerdem gibt es die Mietfahrräder von der RSVG, die jeder und jede sich ausleihen und woanders abstellen kann. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir das noch stärker machen. Die Menschen müssen schneller zur nächsten Verleihstation kommen, damit noch mehr das nutzen. Sonst heißt es, das nutzt ja keiner.

 

Zukunftsreporterin Akima: Was fällt Ihnen zum Thema nachhaltiges Leben ein? Und welche Wichtigkeit hat das Thema?

Drei wichtige Themen habe ich da. Es müssen erstens in der Stadt mehr Bäume gepflanzt werden, damit sie Schatten spenden. Dann können sich Straßen und Plätze nicht mehr so aufheizen. Zum zweiten will ich das Radfahren fördern mit der Radpendlerroute. Und drittens sollen mehr Wildblumenwiesen gepflanzt werden, das ist wichtig für die Artenvielfalt.

 

Zukunftsreporter Jonathan: Haben Sie in der Zukunft vor, verschiedene Projekte zur Nachhaltigkeit anzugehen oder haben Sie schon welche durchgeführt?

Nachhaltigkeit ist nicht nur Klima- und Umweltschutz. Es gibt auch soziale Nachhaltigkeit. Sozial Benachteiligte sollen besser leben können. Deshalb unterstütze ich den fairen Handel, also Fairtrade. Zum Beispiel verdienen afrikanische Kaffeebauern nicht genug Geld, um ihre Familien ernähren zu können. Durch unser Kaufverhalten können wir das verbessern. Ich möchte mehr Fairtrade-Produkte nach vorne bringen.

 

Zukunftsreporter Arvid: Wann verschwinden die Plastiktüten aus dem Leben? Und was kann der Bürgermeister dafür tun? 

Plastiktüten sollen besser heute als morgen verschwinden, es wird wohl aber noch eine ganze Weile dauern. In Deutschland wird viel recycelt, anderswo nicht. Da landen die Plastiktüten im Meer und Schildkröten ersticken daran. Das bricht mir das Herz. Gerade die Einmal-Plastiktüten sind mir ein Dorn im Auge. Ich darf sie aber nicht verbieten. Tragetaschen aus Kunststoff, die lange verwendet werden können, sind eine Alternative. Aber vom Bürgermeister über den Landrat, Landesregierung, Bundesregierung und die Europäische Union müssen viele Menschen überzeugt werden.

 

Zukunftsreporter Jonathan: Wie weit ist die Digitalisierung an den Schulen? Und wie sieht es nach der Corona-Pandemie damit aus?  

Leider schlechte Nachrichten. Digitalisierung ist noch in den Kinderschuhen im Vergleich mit anderen Ländern. Man braucht Endgeräte, schnelles Internet, Software, Support. Endgeräte werden gekauft und wir sorgen uns um schnelles Internet in den Schulen. Aber das dauert. Um die Zeit abzukürzen, haben wir so genannte Gigacubes besorgt.

 

Zukunftsreporter Jonathan: Können sie Unverpacktläden mehr fördern?

Diese Läden unterstütze ich, kann sie aber nicht fördern, also Miete erlassen oder so etwas. Aber wir können Leute bewegen, damit sie dort einkaufen. Noch gibt es ja zu wenig Kunden, wir müssen das bekannt machen.

 

Zukunftsreporterin Paula: Wie unterstützen Sie die Arbeit von Kindern und Jugendlichen in Sankt Augustin?

Ich finde das Jugendparlament großartig, ich nehme mir immer gerne Zeit für Euch. Ich bemühe mich eure Anliegen zu unterstützen und Kinder zu fördern. Außerdem will die Stadt Kitaplätze schaffen und die offene Jugendarbeit fördern.

 

Zukunftsreporterin Karo: Bekommen Sie gratis zu essen?  

Nein (lacht). Ich habe meine kleine Box dabei mit Brot und Obst, damit ich beim Arbeiten essen kann. Als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz versuche ich, möglichst wenig Fleisch zu essen. Wir müssten sehr viele Plastiktüten einsparen, um dasselbe zu erreichen wie bei der Halbierung des Fleischkonsums. Das fängt beim Pupsen der Kühe an, das Methangas geht in die Atmosphäre und ist schlecht fürs Klima.

 

Das Gespräch haben Arvid Wiesemann und Ralf Rohrmoser-von Glasow aufgezeichnet.

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